Der Wohnungsmarkt ist angespannt, und es wird immer schwieriger bezahlbaren Wohnraum zu finden. Für Mieterinnen und Mieter gibt es aber verschiedene Möglichkeiten, Wohnkosten zu senken oder sogar Zugang zu gefördertem Wohnraum zu erhalten. Wir zeigen Dir, welche Wohnoptionen es gibt und wie Du die beste für Dich findest.

Wohnberechtigungsschein (WBS)

Ein Wohnberechtigungsschein (WBS) ermöglicht Haushalten mit geringerem Einkommen Zugang zu geförderten Wohnungen. Die Einkommensgrenzen für den Erhalt eines WBS variieren je nach Bundesland und Gemeinde. Allgemein liegt der Grundfreibetrag für eine Einzelperson bei etwa 12.000 bis 14.000 Euro jährlich, mit zusätzlichen Beträgen für weitere Haushaltsmitglieder und besonderen Regelungen für Alleinerziehende oder Menschen mit Behinderungen. In städtischen Gebieten mit höherem Mietniveau können die Einkommensgrenzen höher angesetzt sein.

Tipp: Informiere Dich über die Einkommensgrenzen und das Antragsverfahren in Deiner Region. Mit dem WBS kannst Du dann gezielt nach geförderten Wohnungen suchen, die in Dein Budget passen. Mehr Infos zum WBS findest Du hier.

Freifinanziertes Wohnen

Freifinanzierte Wohnungen werden ohne staatliche Förderung gebaut und vermietet. Die Mietpreise orientieren sich in der Regel am freien Markt. Ein Vorteil ist, dass es mehr freifinanzierte Wohnungen auf dem Markt gibt – die Mieten sind hier aber auch oft teurer, weil sie nicht durch staatliche Vorgaben reguliert werden.

Tipp: Es ist sinnvoll, die Mietpreise in den verschiedenen Teilen Deiner Stadt zu vergleichen, um günstigere Angebote zu finden. Achte hierbei vor allem auch auf versteckte Kosten, wie Nebenkosten oder Kautionen, die die Gesamtkosten erhöhen.

Öffentlich geförderter Wohnungsbau

Öffentlich geförderte Wohnungen werden mit staatlichen Mitteln gebaut und unterliegen Mietpreisbindungen. Diese sind vor allem für Menschen mit mittlerem Einkommen gedacht, die keinen WBS benötigen. Die Mieten sind oft niedriger als bei freifinanzierten Wohnungen. Auch hier gibt es Einkommensgrenzen, aber sie sind höher als beim WBS.

Tipp: Recherchiere vorab, welche Förderprogramme in Deiner Region verfügbar sind. Die Nachfrage nach gefördertem Wohnraum ist hoch – hier lohnt es sich, schnell zu sein.

Fazit

Ob WBS, freifinanziert oder öffentlich gefördert – jede Wohnform hat ihre Vor- und Nachteile. Du solltest Deine finanzielle Situation und Wohnbedürfnisse sorgfältig abwägen, um die beste Wahl für Dich zu treffen. Darüber hinaus kann das Wohngeld Plus eine zusätzliche finanzielle Unterstützung bieten – mehr dazu erfährst Du hier.

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